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Längenveränderung im TakeDown

Verfasst: 09.05.2012, 01:07
von Strider7th
Mahlzeit!

Folgende Situation ist gegeben:
Ich bin Linkshänder.
Ich besitze einen 62" TakeDown- Recurve mit 35lbs (Linkshand)
Meine Nachbarn interessieren sich ebenfalls fürs Bogenschießen, deshalb kommt morgen mein 50lbs Rechtshand-Takedown, ebenfalls 62".
Die Wurfarme sind untereinander kompatibel.
Meine Auszuglänge ist volle 32".

Frage 1:
Wären die Wurfarme gleich lang - bzw. würde nur das Mittelteil länger, um die Bogenlänge zu erhöhen, oder wäre auch die Länge der Wurfarme anders?
Ich möchte das Zuggewicht erhöhen, würde aber die Wurfarme im Austausch auch gern für die lieben (kleineren) Nachbarn zur Verfügung stellen, deren Auszug um die 30" liegen dürfte. In dem Fall würde ich mir einfach ein neues (längeres) Mittelteil LH zulegen.

Frage 2:
Ab welcher Länge (bzw. Kleinheit) und Gewichtsklasse wird mein 32"- Auszug riskant? Da ich mich immer noch zu den Einsteigern zähle, fiel meine Wahl auf TakeDown bzw. mit den kompatiblen WA auf den 50" Impala von Ragim.

Es wär halt blöd, wenn ich den 62" 50#er jetzt zurückschicke und mir einen mit 64"-70" RH zukommen lasse, darauf spekulierend, dass ich die WA auf meinen LH-Griff montieren kann, nur um dann festzustellen, dass die Länge durch das Griffstück selbst modifiziert wird, und die neuen WA dann genauso lang sind wie die alten 35#er.

grüblerisch ins Bett trottend

Strider

Von relevantem Stacking beim 35#er merk ich nix. Der lässt sich gut ausziehen und halten. Andererseits hatte ich bisher noch überhaupt keine Vergleichsmöglichkeiten.

Re: Längenveränderung im TakeDown

Verfasst: 09.05.2012, 01:34
von Heidjer
uiuiui, schwierige Fragen sind das.
Also, es gibt unterschiedlich lange Mittelteile und unterschiedlich lange WA.
Du schießt einen 62" Takedown mit 32" Auszug, daher vermute ich das Du ein kurzes Mittelteil (vermutlich 17") mit mittleren Wurfarmen hast. Wenn Du alles untereinander kompatibel halten willst und für Dich nutzbar, dann achte darauf, dass alles was Du jetzt beschaffst die gleichen Maße hat. ;)
Natürlich kannst Du für die Rechtshänder auch ein längeres (vermutlich 19") Mittelteil besorgen, das würde die Bogenlänge dann, mit Deinen WA, auf 64" bringen und das Zuggewicht etwas niedriger machen, aber der Bogen wird auch weniger nervös und "fehlertoleranter" sein.
Ein kürzerer Auszug ist bei solchen Bögen kein Problem, ein längerer Auszug (32") kann schon Probleme machen. Hat der von Dir bestellte Bogen denn die gleichen Maße? Nicht das Du jetzt ein langes Mittelteil mit kurzen WA bekommst, dann ist es Essig mit 32" Auszug!


Gruß Dirk

Re: Längenveränderung im TakeDown

Verfasst: 09.05.2012, 14:16
von Strider7th
Der Bow ist da und hat in allem die gleichen Maße wie der andere. Ich werde mir also demnächst einfach ein längeres LH-Griffstück zulegen und evtl. auf die paar lbs verzichten. Wie groß wäre der Verlust im Verhältnis etwa - kann man das schätzen?


Nachtrag:
Nach Recherche habe ich festgestellt, dass bei dieser Bogenmarke ohnehin 62" das Maximum darstellen.
Thread fertig.

Re: Längenveränderung im TakeDown

Verfasst: 09.05.2012, 22:30
von Artifex
Hallo Strider,

Auch ich zähle noch zu den Newbies im Bogenbau bzw. in der Bogentechnologie aber habe momtenan ein vergleichbares Thema.
Sollte dazu auch hier einen Thread geben. Ich habe für den Bogen meiner Frau Griffstück und Wurfarme getrennt erworben. Auf den Wurfarmen steht 32# und 66". Ich dachte ursprünglich daß das am Alter der Teile liegen könnte aber das Alter macht die Wurfarme eher weicher. Hier im Forum erhielt ich die Info daß das durch die Kombination Griffstück und Wurfarme sein kann und ich maß nach - der Bogen war nur 62" Lang - er hatte dabei aber nicht mehr die 32# die auf den WA standen sondern gemessene 36# bis wie ich jetzt nochmal gemessen habe 38# (so genau ist meine Waage nicht), dh. 4-6# Differenz.
Vielleicht hilft Dir das. Ich kann aber nicht sagen ob man da einen linearen Faktor angeben kann wie sich das verändert.

lg,
Artifex