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Eschenlangbogen: und es geht doch !
Verfasst: 02.11.2004, 19:57
von stmue1
hier nun ein nachbau eines engl. kriegslangbogens allerdings aus heimischem Eschenholz.
Reger Gedankenaustausch erwünscht.
Mehr Bilder davon findet Ihr unter meiner Galerie
warum denn nicht??
Verfasst: 02.11.2004, 20:29
von Broken Arrow
Hi
Wieso soll das denn nicht gehen
Esche ist meines Wissens nach ein recht gutes Bogenholz.
Hab selbst dieses Jahr ein schönes Exemplar gebaut. Ist satte 90" lang und zieht etwa 45# bei 29"
Schiesst sehr weich und angenehm.
Guckst Du hier :-) :-) :-) :-)
Rolf:)
sieht gut aus....
Verfasst: 02.11.2004, 20:30
von Karly
aber wo sind die Technischen Daten
? Pfund
? Auszug
etc....
Bin halt Neugierig

Klar geht das
Verfasst: 02.11.2004, 22:08
von Archiv
Hab ich ja auch schon des Öfteren hinbekommen,
das funzt nur leider nicht mit jeder Esche.
Und werfen tun sie leider auch etwas träge.
Zu den Daten; So wie der Bogen ausschaut schätze ich ihn mal auf ca. 45-50 lbs, das hat dann aber noch nix mit einem Kriegsbogen zu tun,da fehlen noch so ca. 70-100 lbs zu ;-)
Nichts desto trotz ist er dir sehr gut gelungen, meinen Glückwunsch. Er scheint auch noch nicht allzuviel Stringfollow zu haben.
Wie siehts mit Stauchrissen aus?
RE: Klar geht das
Verfasst: 03.11.2004, 07:04
von stmue1
Sorry, hatte vergessen mitzuteilen, das die Daten in meiner Galerie stehen, aber ich stell sie hier noch mal rein.
Länge 69"
70 # bei 28" Auszug
habe mich auch gewundert das der so stark war
hatte Ihn esrt bei 100 # aber das monster konnte ich kaum ziehen, daher hab ich hn runtergetillert bis auf 70 #
RE: Klar geht das
Verfasst: 03.11.2004, 07:08
von stmue1
Original geschrieben von Henning
Nichts desto trotz ist er dir sehr gut gelungen, meinen Glückwunsch. Er scheint auch noch nicht allzuviel Stringfollow zu haben.
Wie siehts mit Stauchrissen aus?
Danke , ne Stauchrisse hat er noch nicht.
ich würde bei der Holzmaserung und dem dunklen Kernholz nicht auf Esch tippen wenn ich das so sehen würde.
Aber ich habe sie selbst geschlagen hatte ca 20cm Durchmesser
RE: RE: Klar geht das
Verfasst: 03.11.2004, 07:10
von stmue1
hier noch ein paar fotos

ääähhhmmm....
Verfasst: 03.11.2004, 09:33
von Ravenheart
Ich will ja nicht unken, aber ICH halte es für Eberesche! Kann man leicht verwechseln! Könnte das sein? Das würde auch das hohe Zuggewicht und die Haltbarkeit erklären!
Rabe
P.S.: Schöner Bogen! Sehr gelungen!
RE: ääähhhmmm....
Verfasst: 03.11.2004, 09:59
von shantam
Original geschrieben von ravenheart
Ich will ja nicht unken, aber ICH halte es für Eberesche! Kann man leicht verwechseln! Könnte das sein? Das würde auch das hohe Zuggewicht und die Haltbarkeit erklären!
Rabe
P.S.: Schöner Bogen! Sehr gelungen!
Soll heissen?
Lieber Eberesche als Esche wenn man die wahl hat?
:-(
RE: RE: ääähhhmmm....
Verfasst: 03.11.2004, 11:19
von stmue1
Original geschrieben von shantam
Original geschrieben von ravenheart
Ich will ja nicht unken, aber ICH halte es für Eberesche! Kann man leicht verwechseln! Könnte das sein? Das würde auch das hohe Zuggewicht und die Haltbarkeit erklären!
Rabe
P.S.: Schöner Bogen! Sehr gelungen!
Soll heissen?
Lieber Eberesche als Esche wenn man die wahl hat?
:-(
kann natürlich sein, woran erkennt man denn eine Eberesche im Vergleich zu einer normalen Esche ?
Verfasst: 03.11.2004, 11:31
von Archiv
Äääähm! Ich kenne Eberesche nur ohne den dunklen Kern. Der dunkle Kern spricht eindeutig für Esche!
esche mit oder ohne eber
Verfasst: 03.11.2004, 12:07
von shantam
meine frage ging mehr in die richtung was besser geeignet ist zum bogenbau.
danke shantam
Verfasst: 03.11.2004, 16:27
von Archiv
Bögen kann man aus beiden Hölzern bauen. Die besser oder schlechter Faktoren hängen von sehr vielen Einzelheiten ab (Microklima, Standort, Größe und alter des Baumes,....).
Ich persönlich würde Eberesche bevorzugen, da ich zu diesem Holz einfach den besseren persönlichen Bezug habe (damit wir nicht esoterisch werden).
eberesche/esche engl. design
Verfasst: 04.11.2004, 08:00
von gian-luca
die eberesche die ich bisher gesehen habe ist dunkel und geht ins rötliche, während die gemeine esche höchstens bräunlich, meist aber sehr hell bis fast weiss ist. das holz ist auch sehr verschieden: esche ist für ein "hartholz" rel. weich, nicht sehr schwer und neigt zum stringfollow während ebersche schwer und hart ist.
laut aussagen anderer bogenbauer eignet sich eberesche gut für einen englischen langbogen, selber habe ichs (noch) nicht versucht. aus der gemeinen esche habe ich bereits etwa ein dutzend flatbows gebaut, die auch gut schiessen, aber sobald das design auf der scmaleren seite liegt nimmt der stringfollow stark zu, was für die leistung tödlich ist.
persönlich käme es mit gar nicht in den sinn einen englischen langbogen aus esche zu versuchen, ich müsste ihn, um den stringfollow akzeptabel tief zu halten so extrem lang machen, dass er langsam wird und wohl auch schlägt.
anfügen muss ich noch, dass ich von bögen in den zuggewichten von mindestens 55 pfund und mehr spreche, einen englischen 30/35 pfünder aus esche ist wohl konstruierbar, aber macht wenig sinn in meinen augen, wenn "schwere" holzpeile verschossen werden sollen.
gruss,
gian-luca
RE:
Verfasst: 04.11.2004, 14:42
von Ravenheart
Original geschrieben von snake
Äääähm! Ich kenne Eberesche nur ohne den dunklen Kern. Der dunkle Kern spricht eindeutig für Esche!
Neee, erstens hatte ich schon Eschen bis 20 cm Durchmesser, die keinen dunklen Kern hatten, außerdem HAT Eberesche in der Regel einen rehbraunen Kern!
Unterscheidungsmerkmale sind
Rinde: Esche matt, grün-grau, Eberesche glänzend, grau
Blätter: Esche: glattrandig, Eberesche gezahnt
Früchte: Esche schotenartig, Eberesche orange Beeren
Triebknospen: Esche: dick und schwarz!
Rabe