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Interpretation frühes Schweizer Dolchmesser "Iwwerzwersch"
Verfasst: 29.11.2010, 18:56
von KnechtKarl
Da es mit den Bögen zur Zeit nicht soooo dolle klappt bei mir, hab ich mich mal an nen Dolch gewagt.
Klinge von nem Freund aus Federstahl geschmiedet. Griff aufgebaut aus Zwetschge, Horn, Knochen und Messing. Risse und Spalten mit Bienenwachs verfüllt und die durchgehende Angel hinten vernietet.
Der schöne Name "Iwwerzwersch" bezieht sich auf den Griff. Auf den Bildern kommt das nicht so raus, aber er ist alles andere als gerade. Bei uns würd man sagen: "Krumm un schepp un iwwerzwersch!"
Seht selbst! Bilder sagen mehr als tausend Worte.
Re: Interpretation frühes Schweizer Dolchmesser "Iwwezwersch
Verfasst: 29.11.2010, 19:43
von Cawa
ja Mahlzeit...hast schön gemacht,super...
hoffe der Dolch leistet dir zuverlässige Dienste...fein fein
Messer bauen macht Spaß,gell ?
Cawa
p.S. übersetze den Spruch mal
"Krumm un schepp un iwwerzwersch!"
Re: Interpretation frühes Schweizer Dolchmesser "Iwwezwersch
Verfasst: 29.11.2010, 19:52
von KnechtKarl
So richtig kann man das wohl nicht übersetzen.
Krumm und schief und ....tja..wie nun?
Am besten wohl als überdreht, daneben, aufgeregt übersetzbar.
Re: Interpretation frühes Schweizer Dolchmesser "Iwwerzwersc
Verfasst: 29.11.2010, 22:23
von Wulfric
Kann mich nur anschließen geiles teil !!
Wie wärs mitm paar daten ?
Was hast du mit der klinge gemacht ? Ist das rost oder künstlich gealtert oder noch zunder vom schmieden ?
Erkennt man so schlecht auf den bildern...kann aber auch daran liegen das ich vom iphone aus eingeloggt bin
hattest du ne bestimmte vorlage oder hast du frei raus losgebastelt ?
Schönes ding mehr davon !
Re: Interpretation frühes Schweizer Dolchmesser "Iwwerzwersc
Verfasst: 30.11.2010, 09:00
von KnechtKarl
Ja, auf der Klinge sind noch Reste vom Schmieden zu erkennen. Hätten wir das alles rauspoliert, wäre sie mir zu dünn geworden. Hinzu kommt, dass das Kamelienöl (?), das ich für die Klinge verwendete doch stark abgeperlt ist. Darum sehen die Bilder etwas komisch aus.
Als Vorlage diente ne Mischung aus diversen Schweizerdolchen und Dolchmessern. Ist also keine Replik von Messer XY.
Was dürftens denn sonst noch für Daten sein?
Der Spine is ziemlich hoch ggg
Re: Interpretation frühes Schweizer Dolchmesser "Iwwerzwersc
Verfasst: 30.11.2010, 09:31
von Wulfric
KnechtKarl hat geschrieben:Was dürftens denn sonst noch für Daten sein?
Der Spine is ziemlich hoch ggg
naja ich meinte eher klingenlänge/breite gesammtlänge klingendicke maximalauszug....^^
Re: Interpretation frühes Schweizer Dolchmesser "Iwwerzwersc
Verfasst: 30.11.2010, 10:41
von KnechtKarl
Gut! Mess ich heut zuhause aus und trags heut Abend nach.
OK?
Re: Interpretation frühes Schweizer Dolchmesser "Iwwerzwersc
Verfasst: 30.11.2010, 11:02
von Galighenna
Ja sieht gut aus... Nur ein bisschen schade das der so schön gearbeitete Griff nicht so recht zur Klinge passt. Aber wenn der Grif mit der Zeit auch ein wenig mehr benutzt aussieht, wird sich das angleichen denke ich
Die maximale Auszugslänge und Zuggewicht würde mich auch mal interessieren, und wie ist denn die Reichweite? Wo hängst du die Sehne ein, ich sehe keine Sehnenkerben... *grübel*
Irgendwas stimmt hier nicht... ich weiß nur noch nicht was... *denk* Ich komm noch drauf, ich schwörs!
*Grübel* *kopf raucht*
Re: Interpretation frühes Schweizer Dolchmesser "Iwwerzwersc
Verfasst: 30.11.2010, 11:24
von KnechtKarl
Warum passen Griff und Klinge nicht zusammen?
Ich vermute mal, Du denkst die Klinge sei zu grob.
Ist sie nicht. Die ist auf spiegelglanz poliert nur noch einige wenige Zunderreste sind zu sehen. Das ist das perlende Öl, weswegen die Bilder so aussehen.
Außerdem ist sie rasiermesserscharf! Autschn!
Re: Interpretation frühes Schweizer Dolchmesser "Iwwerzwersc
Verfasst: 30.11.2010, 11:33
von Galighenna
Oh OK

Dann ist es gut!

Schöner Dolch! Bin jetzt gespannt auf Auszug, Zuggewicht und Reichweite etc...
PS:Autschn? hihi da mag jemand Rene Marik... Den geh ich am 09.12. gucken *freu*
Re: Interpretation frühes Schweizer Dolchmesser "Iwwerzwersc
Verfasst: 30.11.2010, 19:18
von KnechtKarl
Gut, hier die gewünschten Daten:
Länge über alles: 42,5 cm
Klinge: 27,5 cm lang, 3,9 cm an der breitesten Stelle und 0,5 cm an der dicksten Stelle. Beides verjüngt sich sanft zur Spitze hin.
Griff somit 15 cm, gut zu greifen auch mit Textilpanzerfäustlingen.
und für Rollenspieler zu guter letzt noch einen Wert magisch +20 ggg
Re: Interpretation frühes Schweizer Dolchmesser "Iwwerzwersc
Verfasst: 30.11.2010, 23:17
von Wulfric
KnechtKarl hat geschrieben:Gut, hier die gewünschten Daten:
Länge über alles: 42,5 cm
Klinge: 27,5 cm lang, 3,9 cm an der breitesten Stelle und 0,5 cm an der dicksten Stelle. Beides verjüngt sich sanft zur Spitze hin.
Griff somit 15 cm, gut zu greifen auch mit Textilpanzerfäustlingen.
und für Rollenspieler zu guter letzt noch einen Wert magisch +20 ggg
xD
ganzschöner klopper ha- so groß hatter auf den bildern garnicht gewirkt
ps: wer zum geier trägt denn bitte textilfäustlinge ?^^ ich dachte das tragen nur kleine kinder mit nem strick an die jacke genäht damit sie sie nicht verlieren^^

Re: Interpretation frühes Schweizer Dolchmesser "Iwwerzwersc
Verfasst: 01.12.2010, 09:05
von KnechtKarl
Antworte ich da jetzt drauf?
Öh, nö! Wohl besser nicht!
Re: Interpretation frühes Schweizer Dolchmesser "Iwwerzwersc
Verfasst: 13.12.2010, 20:39
von KnechtKarl
Die Scheide ist auch fertig.
Ganz einfach gehalten. Innenleben aus drei Schichten Fichtenholz aufgebaut und mit vegetabilem Leder bezogen.
Zum Abschluss mit Leinöl behandelt.
Eingeklebt hab ich noch dünne Lederstreifen, dadurch sitzt die Klinge press, ausserdem kann man sie mit Öl tränken und so wird der Dolch bei jedem Ziehen und Wegstecken geölt. Leider ist das Kamelienöl weitergezogen und so ist das ober Stück etwas dunkler.
Re: Interpretation frühes Schweizer Dolchmesser "Iwwerzwersc
Verfasst: 14.12.2010, 16:42
von Cawa
Hast du sehr gut hinbekommen, respekt..
schlichte schöne Arbeit....
mein Geschmack
Grüße
Cawa