Dito.benzi hat geschrieben:ja sehe ich auch so, das würde auch Sinn machen, denn dann gleitet die Sehne sanft zur Mitte beim Aufschlag auf der Brücke, denn was bringt mir eine Kerbe, wenn die Sehne daneben prallt?Feanor1307 hat geschrieben: Die Manchu Brücken. Jaaa das ist wieder so ein Thema das lässt sich trefflich spekulieren. Sie sind ja breiter als der gesamte Wurfarm in dem Bereich außerdem glaube ich das die meisten zur Mitte hin mindestens leicht eingesenkt sind. Keine richtige Kerbe aber immerhin eine leichte Kehlung
.
Viele Grüße Kevin
Bei den Mandschurischen Bögen gibts keine Kerbe in diesem Sinne sonden nur eine leichte Kehlung bzw. Einwölbung der recht breiten Sehnenbrücken, die auch bei etwaigen Abweichungen der Sehne von der Achse oder unaxialem Aufschlag der Sehne ein "Hineinschnipsen" der aufschlagenden Sehne gen tiefstem Punkt der Wölbung bewirkt. So wirken sich etwaige Achsabweichungen - zumindest wenn sie nicht übermäßig groß sind - nicht zu stark oder gar nicht auf den Schußablauf aus.
Wenn aber Bogen und Brücken der Art des Bogens nach schon recht filigran sind - wie das hier wohl der Fall ist - dann könnte ich mir vorstellen, dass sich eine solche Achsabweichung der Sehne, verbunden mit Achsabweichungen des Bogens selbst - also der Konstellation dass es eigentlich keine Achse gibt - möglicherweise sehr negativ auf den Schußverlauf auswirken bzw. die Sehne ggf. neben die Brücke und neben den Wurfarm zieht, sodass letztlich der gesamte Bogen umschlägt (So ein Erlebnis hatte ich schon mal und kann gut darauf verzichten...). Das kann aber sicher nicht das Ziel der Übung sein. Selbst wenn die Konstruktion so krud wäre, dass die Abweichung der Wurfarme von der Achse und die der Sehne sich gegenseitig aufheben würden (Marke: Minus mal Minus ist gleich plus)....
