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Verfasst: 25.11.2006, 17:35
von Jolinar
Sorry für Doppelpost, aber es gibt Neuigkeiten
Heute war ich wieder einmal schießen und ich bin positiv überrascht. So gut wie heute ist es mit der linken Hand noch nie gegangen.
Weiters hab ich ein Video gemacht, um genau zu sein mein Bruder ->
hier zu sehen. (Da es auf youtube ist, dauert es noch einen Moment bis man es sich ansehen kann.)
Wäre nett wenn ihr mir sagen könntet (anhand dem Video) was euch auf den ersten Blick falsch erscheint

Danke
e./ Video ist jetzt verfügbar!
Gutes Video
Verfasst: 25.11.2006, 18:19
von Taran
...aber der Kameramann soll nicht so lästern, sondern selber schießen!
Manchmal ankerst du noch einen Tick weiter vorne als bei den meisten Schüssen, aber für mich sah das sehr gut aus.
Gratuliere zur gelungenen "Umpolung"!
Verfasst: 25.11.2006, 18:37
von Jolinar
DAS ist mein Bruder

Und er hat dann nachher auch noch geschossen - haha...komisch, ich hab das gleiche gesagt *lol*
Wie meinst du das mit weiter vorne? Meinst du Anker zu Mundwinkel?
Dankeschön, das freut mich zu hören und ist motivierend :-)
Verfasst: 25.11.2006, 18:48
von Taran
Vorne: Ja, mal näher am Mundwinkel und mal weiter vorne, so war das gemeint. 2cm vielleicht.
Verfasst: 25.11.2006, 18:56
von Jolinar
Alles klar, danke für den Hinweis - werd drauf achten =)
Verfasst: 25.11.2006, 21:54
von shewolf
Des schaut ja schon gut aus!
Magst noch ein paar Tips haben?
Bleibe im Mundwinkel eine Sekunde lang "stehen", und Ruhe in den Schuß zu kriegen. Zähl in Gedanken "zwei drei" und dann erst loslassen.
Nach dem Loslassen die lösende Hand in Richtung Ohr führen (nicht nach unten wie im Moment noch). Das verbesserte den Abschuß, weil Du jetzt tendenziell schon "im Schuß" die Arme absenkst.
Last but not least: hast Du schon mal über blindes Nocken nachgedacht? Du hast schon einen schönen Bewegungsablauf, der aber durch das Hängenbleiben "Nock auf Sehne" gestört wird. Mit blindem Nocken wären Ziehen, Nocken & Schießen ein Ablauf... :-)
RE:
Verfasst: 26.11.2006, 07:53
von Jolinar
Original geschrieben von shewolf
Des schaut ja schon gut aus!
Magst noch ein paar Tips haben?
Danke, ich bin für jeden Tipp dankbar =)
Original geschrieben von shewolf
Bleibe im Mundwinkel eine Sekunde lang "stehen", und Ruhe in den Schuß zu kriegen. Zähl in Gedanken "zwei drei" und dann erst loslassen.
Werd ich probieren.
Original geschrieben von shewolf
Nach dem Loslassen die lösende Hand in Richtung Ohr führen (nicht nach unten wie im Moment noch). Das verbesserte den Abschuß, weil Du jetzt tendenziell schon "im Schuß" die Arme absenkst.
Ah, das erklärt eventuell warum der Pfeil hin und wieder vor sich hinflattert. Ich werd' schaun dass ich das reinbekomme
Original geschrieben von shewolf
Last but not least: hast Du schon mal über blindes Nocken nachgedacht? Du hast schon einen schönen Bewegungsablauf, der aber durch das Hängenbleiben "Nock auf Sehne" gestört wird. Mit blindem Nocken wären Ziehen, Nocken & Schießen ein Ablauf... :-)
Ist das Wichtig? Ich mein, es schaut sicherlich schöner aus, aber hat das eine Auswirkung auf den Schuss? Vielleicht, dass im Unterbewusstsein es...naja "runder" abläuft"?
Nichtsdestotrotz werd ich es mir angewöhnen, wird zwar sicherliche einwenig dauern den richtigen Nockpunkt auf der Sehne zu erwischen, aber ich hab ja noch Zeit
Danke für die Tipps :anbet
Verfasst: 09.12.2006, 20:13
von Jolinar
Wiedereinmal ein Doppelpost, allerdings dachte ich mir, dass ich gleich hier hereinposte, weil ich dafür nicht extra einen weiteren Thread eröffnen möchte...
Ich bin ja im Begriff Pfeile selbst zu bauen. Die ersten Exemplare sind ja schon fertig und auch flugtauglich (ich liebe sie (**) ), allerdings machte mich eines stutzig:
Ich fügte mir bei der Bogenhand eine offene Wunde zu. Ich schieß ja nen Reflexbogen ohne Pfeilauflage - daher geht der Pfeil direkt über die Hand.
Ich habe beim Bau aber sehr wohl darauf geachtet, dass die Federn schön sauber umwickelt wurden - was kann es sonst noch sein?
RE:
Verfasst: 09.12.2006, 20:52
von shewolf
Original geschrieben von Jolinar
... was kann es sonst noch sein?
Der Nockpunkt kann zu tief sitzen, der Pfeil geht zu flach über die Hand raus. Hier mal die Bilder aus einem anderen Thread:
Der Winkelmesser zeigt den rechten Winkel zur Sehne an, und in welcher Höhe der Pfeil dann am Griff läge.
Die Griffwicklung darunter zeigt an, wo der Pfeil tatsächlich beim Abschuß liegen sollte:
Ich habe mittlerweile ein Gewebeklebeband um den Griff gewickelt, um immer die korrekte Höhe zu haben. Ein Bleistift/Edding-Strich geht auch.
Verfasst: 10.12.2006, 00:15
von Jolinar
Mhm mhm, verstehe.
Danke - ich werd auch sowas anbringen :anbet
Verfasst: 11.12.2006, 10:36
von Peter O. Stecher
Ich will hier keine alte Diskussion auslösen, aber: Die Augendominanz ist ein überbewertetes Detail - das Umstellen auf Links bereitet oft mehr Probleme (motorisch) als der "Gewinn" das führende Auge einsetzten zu können.
Diese Weisheiten habe nicht ich erfunden (obwohl betroffen). In einem sehr informativen Buch, "Instincvtive Archery Insights" von Jay Kidwell wird diese Thema genau so erläutert.
Der rechtshändig Schießende mit linksdominanz sieht lediglich ein anderes "Bild" (Bogen,Pfeil, Ziel).....
Howard Hill hatte lt. John Schulz, ein linkes dominantes Auge......
Verfasst: 11.12.2006, 14:30
von Jolinar
Das kann schon sein, allerdings habe ich ja erst vor nicht einmal einem halben Jahr zu schießen begonnen und von diesen rund 5 Monaten war ich eventuell 15 Mal Bogenschießen. Ich hab zwar mit rechts begonnen, allerdings nicht wirklich viel und lange damit geschossen, daher glaube ich nicht, dass sich diese Umstellung so schwerwiegend bei mir bemerkbar macht...
RE:
Verfasst: 12.12.2006, 11:33
von oskadis
Original geschrieben von Negley
Ich will hier keine alte Diskussion auslösen, aber: Die Augendominanz ist ein überbewertetes Detail - das Umstellen auf Links bereitet oft mehr Probleme (motorisch) als der "Gewinn" das führende Auge einsetzten zu können.
Diese Weisheiten habe nicht ich erfunden (obwohl betroffen). In einem sehr informativen Buch, "Instincvtive Archery Insights" von Jay Kidwell wird diese Thema genau so erläutert.
Der rechtshändig Schießende mit linksdominanz sieht lediglich ein anderes "Bild" (Bogen,Pfeil, Ziel).....
Howard Hill hatte lt. John Schulz, ein linkes dominantes Auge......
Kann ich so bestätigen. Bin selber linksdominant, aber Rechtshandschütze. Und es klappt.
Gruß
~Oskadis~
Verfasst: 12.12.2006, 11:36
von AZraEL
ich sehe das ganz genau so. hatte eine zeit lang das problem, dass ich total beschissen geschossen habe, und hab mich dann auch verrückt machen lassen von wegen linksdominant und so...ende des liedes war - bogen mal genau nachgemessen, und anstatt gedachter 50 lbs hat er 63. mal ein paar pfeile mit wesentlich höherem spine gebaut - treffe wieder.
außerdem kenne ich einen enorm guten bogenschützen, der auf einem auge blind ist. wie greift denn da die theorie?

Verfasst: 12.12.2006, 11:55
von Peter O. Stecher
Speziell bei Selfbögen bzw. Bögen die wenig bis garnicht Centershot gebaut sind fällt die Augendominanz kaum ins Gewicht. Der Pfeil zeigt ja sowieso ganz woanders hin als er sollte. Man hält denke ich halt weiter rechts an und - ZAPP.
Beim Schießen mit Visier o.Ä. ist das natürlich wichtig, die Sehne, den Pfeil am/unterm Auge zu haben.