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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Verfasst: 13.04.2026, 14:37
von schnabelkanne
Wie zufrieden bist du mit dem Schleifer?
Lg Thomas

Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Verfasst: 13.04.2026, 14:45
von Bogenbas
schnabelkanne hat geschrieben: 13.04.2026, 14:37 Wie zufrieden bist du mit dem Schleifer?
Lg Thomas
Sehr. Er macht einen sehr robusten Eindruck und bislang kann ich übers Ergebnis nicht meckern. Mal schaun wie er sich beim tapern von der Innenseite meiner Bambusschäfte schlägt.

Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Verfasst: 15.04.2026, 20:53
von Chirurg
Ich habe schon den zweiten Schleifer dieser Bauart, der Erste ist mir nach 2 Stunden Dauereinsatz beim Schleifen meiner Bootsspanten abgebrannt. Aber im Prinzip ist der Schleifer gut

Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Verfasst: 16.04.2026, 18:56
von Bogenbas
Chirurg hat geschrieben: 15.04.2026, 20:53 Ich habe schon den zweiten Schleifer dieser Bauart, der Erste ist mir nach 2 Stunden Dauereinsatz beim Schleifen meiner Bootsspanten abgebrannt.
Für sowas sind sie hald nicht ausgelegt :D

Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Verfasst: 16.04.2026, 19:10
von benzi
Haben diese Spindelschleifer gegenüber einem festgezwungenen Bandschleifer echte Vorteile?
Ich bin ja immer nicht ganz sicher wie gut es ist, mit der Walze zu schleifen...🤔
Screenshot_20260416-190749_Chrome.jpg
Liebe Grüße

Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Verfasst: 16.04.2026, 19:45
von Bogenbas
benzi hat geschrieben: 16.04.2026, 19:10 Haben diese Spindelschleifer gegenüber einem festgezwungenen Bandschleifer echte Vorteile?
Ich bin ja immer nicht ganz sicher wie gut es ist, mit der Walze zu schleifen...🤔
Im wesentlichen hab ich mich dafür entschieden, weil man den Winkel vom Tisch genau einstellen kann und somit einen perfekten 90° Winkel an diversen Biegeformen bekommt. Was soll deiner Meinung nach schlecht dran sein?
Für mich war aber auch wichtig ihn nicht als reinen Spindelschleifer, sondern auch mit Bandschleifaufsatz nutzen zu können, um zu verhindern das die Biegeformen eine Buckelpiste werden.

Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Verfasst: 16.04.2026, 22:50
von Bogenbas
Der Bogen verliert schon seit 4 Tagen kein Gewicht mehr. Ich werde ihn aber trotzdem einen vollen Monat trocknen lassen. Ich war mir bislang unsicher ob ich den Bogen in den äußeren Bereichen zu dick gemacht hab, da diese bis zum Siyah nach außen etwas mitbiegen sollen. Und generell kam er mir etwas dick vor. Deshalb hab ich ihn jetzt mal mit 10-fach Zoom fotografiert, damit man den Dickenverlauf besser einschätzen kann. Da wirkt er mir in den äußeren Bereichen doch nicht mehr zu dick. Je nachdem mit welchem meiner Fotos (der Originale) ich ihn vergleiche, kommt er mir insgesamt etwas dick vor. Er ist aber auch insgesamt etwas länger als üblich, also sollte auch das nichts bedeuten. Ich kanns kaum noch erwarten ihn aufzuspannen ;D
20260416_220331.jpg
1-72c-211217.jpg

Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Verfasst: 18.04.2026, 12:17
von Chirurg
Aussehen tut er jedenfalls genial! 1 Monat trocknen lassen…. die Geduld hätte ich nicht, auch wenn es Sinn macht!

Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Verfasst: 21.04.2026, 23:43
von Bogenbas
Am Gewicht hat sich seit 9 Tagen nichts geändert. 356g hat er. Das macht das Warten noch härter.
Jetzt beschäftige ich mich hald in der Zwischenzeit mit Pfeile bauen. Ich hab mal einen Satz von 5 Pfeilen begonnen, die, wenn fertig, 27" lang sein sollen. Dafür hab ich 11/32" Zedernschäfte mit einem Spine von 60-65# genommen und in der Bohrmaschine mal das Spitze Ende runtergeschliffen auf verschiedene Durchmesser von 3,7 - 5mm vor der Spitze.
Dann hab ich das Ende angespitzt und Hornspitzen mit Sekundenkleber dran gemacht. Diese dann an meiner neuen Maschine grob in Form geschliffen und dann wieder in der Bohrmaschine schön rund geschliffen.
Beim letzten Foto halte ich nen 11/32" Schaft daneben für die Größenrelation.
20260421_115038.jpeg
20260421_160939.jpeg
20260421_184159.jpeg
Als nächstes werde ich das Nockende schmäler schleifen vermutlich auf 5 - 6,5mm. Bis dahin lass ich den größten Durchmesser aber immer noch auf 11/32". Dann werde ich erstmal die Durchbiegung kontrollieren und anschließend entscheiden ob ich diesen auch noch reduzieren soll. Ich hab die Schäfte relativ bauchig gemacht weshalb sie noch ziemlich steif sein sollten.

Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Verfasst: 22.04.2026, 10:12
von schnabelkanne
Bin schon gespannt auf die Weite.
Ich vermute aber, dass leichtere Pfeile auch nicht viel weiter fliegen.
Viel wichtiger ist ein guter Ablass und ein ruhiger Flug.
Meine Flightpfeile haben so um die 13 g Gewicht, wie schwer sind eure?
Lg Thomas

Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Verfasst: 22.04.2026, 17:03
von Bogenbas
schnabelkanne hat geschrieben: 22.04.2026, 10:12 Bin schon gespannt auf die Weite.
Ich vermute aber, dass leichtere Pfeile auch nicht viel weiter fliegen.
Viel wichtiger ist ein guter Ablass und ein ruhiger Flug.
Meine Flightpfeile haben so um die 13 g Gewicht, wie schwer sind eure?
Lg Thomas
Ich hab meine Pfeile mal am Nockende auch verjüngt und bin jetzt bei 220-245gn, also 14,2-15,9g auf eine Länge von 27". Diese haben bei meinen Auflagen von 26" Abstand eine Durchbiegung von nur 14-15,5mm. Also müsste ich die in der Mitte auch noch reduzieren können. Auf wie viel Durchbiegung ich da jetzt abzielen soll weiß ich noch nicht. Vielleicht versuch ich einen größeren Bereich abzudecken zum probieren. 15 - 22mm oder so ???

Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Verfasst: 22.04.2026, 17:09
von Bogenbas
@schnabelkanne: Vielleicht hilft dir das weiter. Das sind 2 Pfeile ähnlicher Länge wie deine. Da steht zwar das sie über den Siper geschossen werden, ich glaub es spricht aber nix dagegen diese auch für nen Selfbow zu verwenden...
Screenshot_20260422_170632_Gallery.jpg

Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Verfasst: 22.04.2026, 17:28
von Hieronymus
Meine Pfeile wiegen von 9,5 g bis 15,5 g
Ich habe aber gemerkt, dass unter 3,5gpp es deutlich schlechter mit der Energieübertragung funktioniert.

schnabelkanne hat geschrieben: 22.04.2026, 10:12 Ich vermute aber, dass leichtere Pfeile auch nicht viel weiter fliegen.
Viel wichtiger ist ein guter Ablass und ein ruhiger Flug.
Das kann man so einfach nicht sagen, da spielen viele Faktoren zusammen. Woher kommt der Wind, Wieviel träg die Luft, die Standhöhe und wieviel Energie im Bogen verbleibt, der Pfeil sollte nicht zu weich sein, sonst ist es wie ein Dämpfer beim Abschuß. Der Schwerpunkt vom Pfeil, der Abschußwinkel etc.
Es ist ähnlich wie bei einem dicken Auto mit 1000PS, wenn du es nicht auf die Straße übertragen kannst, nutzen dir die 1000PS auch nix.

@Bogenbas Probe schießen bringt dir nur bedingt was, da du wahrscheinlich nicht mit dem Bogen schießt, den du beim Flightschießen verwendest.

LG Markus

Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Verfasst: 22.04.2026, 18:07
von Bogenbas
Hieronymus hat geschrieben: 22.04.2026, 17:28 @Bogenbas Probe schießen bringt dir nur bedingt was, da du wahrscheinlich nicht mit dem Bogen schießt, den du beim Flightschießen verwendest.
Doch, der Koreaner sollte ja bald einsatzbereit sein. Das wart ich noch ab ;)

Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Verfasst: 22.04.2026, 19:16
von Neumi
Bogenbas hat geschrieben: 22.04.2026, 17:03 Diese haben bei meinen Auflagen von 26" Abstand eine Durchbiegung von nur 14-15,5mm. Also müsste ich die in der Mitte auch noch reduzieren können. Auf wie viel Durchbiegung ich da jetzt abzielen soll weiß ich noch nicht. Vielleicht versuch ich einen größeren Bereich abzudecken zum probieren. 15 - 22mm oder so ???
Mach die Messung zum Vergleich doch mal mit Auflagen-Abstand 22"
Welche Rohlinge hast du benutzt - die Durchbiegung scheint mir bei dem Gewicht der Pfeile und für die 26" Abstand der Auflagen, sehr gering zu sein.