Mehr als 45# Zuggewicht unnötig?
- Lucky Luke
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Mehr als 45# Zuggewicht unnötig?
Ich schieße im Moment einen 45 Pfund Eschen Selfbow und bin gerade beim Planen meines nächsten Bogens, der evtl stärker werden soll.
Man liest ja manchmal, dass für 3D Turniere eine höheres Zuggewicht (55# - 65#) empfohlen wird, um eine gestrecktere Flugbahn zu haben.
Und bei meinem Bogen merke ich schon, dass ich bei größeren Entfernungen (40+) deutlich drüber halten muss.
Aber ich frage mich, macht ein höheres Zuggewicht überhaupt Sinn?
Eine höhere Pfeilgeschwindigkeit bekommt man ja nur, wenn man das Pfeilgewicht nicht proportional erhöht.
Für meine 45# Selfbow verwende ich z.B. zur Zeit 23 Gramm schwere Fichtenpfeile. (~355 grain). Damit kommt man schon auf ~7,9 grain/pfund.
Kann man also das grain/pfund bei stärkeren Bögen weiter reduzieren?
Was für Zuggewicht/Pfeilgewicht Kombinationen schießt ihr zum Beispiel?
Grüße,
Lucky Luke
Man liest ja manchmal, dass für 3D Turniere eine höheres Zuggewicht (55# - 65#) empfohlen wird, um eine gestrecktere Flugbahn zu haben.
Und bei meinem Bogen merke ich schon, dass ich bei größeren Entfernungen (40+) deutlich drüber halten muss.
Aber ich frage mich, macht ein höheres Zuggewicht überhaupt Sinn?
Eine höhere Pfeilgeschwindigkeit bekommt man ja nur, wenn man das Pfeilgewicht nicht proportional erhöht.
Für meine 45# Selfbow verwende ich z.B. zur Zeit 23 Gramm schwere Fichtenpfeile. (~355 grain). Damit kommt man schon auf ~7,9 grain/pfund.
Kann man also das grain/pfund bei stärkeren Bögen weiter reduzieren?
Was für Zuggewicht/Pfeilgewicht Kombinationen schießt ihr zum Beispiel?
Grüße,
Lucky Luke
Re: Mehr als 45# Zuggewicht unnötig?
Hallo Lucky Luke,
ich schiesse wie du auch selfbows und habe durch meine ganz wenigen pfund von ,nur33 im schnitt, auch das problem auf den 3d turnieren: immer schön drüber halten
da für mich nicht noch mehr pfund nicht in frage kommen, schiesse ich einfach meine schnellsten Bögen. Das heisst hartes Holz, pyramidales design und schön schnell ankern.
Ob du bei den pfeilen viel rausholen kannst, sagen dir bestimmt die Experten hier.
lg
pollux
ich schiesse wie du auch selfbows und habe durch meine ganz wenigen pfund von ,nur33 im schnitt, auch das problem auf den 3d turnieren: immer schön drüber halten
da für mich nicht noch mehr pfund nicht in frage kommen, schiesse ich einfach meine schnellsten Bögen. Das heisst hartes Holz, pyramidales design und schön schnell ankern.
Ob du bei den pfeilen viel rausholen kannst, sagen dir bestimmt die Experten hier.
lg
pollux
"Wenn du mit einem Holzbogen nicht gut schiesst, ist es allein deine Schuld, und nur deine. Hierin liegt die Herausforderung. Immer wenn ein Problem auftritt, kannst du es sofort lokalisieren. Das Problem bist du."
Paul Comstock
Paul Comstock
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Re: Mehr als 45# Zuggewicht unnötig?
Hi Lucky Luke!
Mit dem Pfeilgewicht solltest du nicht mehr runter gehen.
Du könntest versuchen die Federn zu verkleinern. Mal an einem Testpfeil auf verschiedene Entfernungen probieren.
Gruss, Falti
Mit dem Pfeilgewicht solltest du nicht mehr runter gehen.
Du könntest versuchen die Federn zu verkleinern. Mal an einem Testpfeil auf verschiedene Entfernungen probieren.
Gruss, Falti
Däumling
- Ravenheart
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Re: Mehr als 45# Zuggewicht unnötig?
"Notwendig" ist genau so viel Zuggewicht, dass man sich damit wohl fühlt! Weder unterfordert, noch angestrengt (bei einem langen Turnier)..
Das kann für eine(n) 35#, bei Andern 70# sein....
TREFFEN kann man mit beiden. Drüber halten muss man ab einer Entfernung x AUCH mit beiden - nur unterschiedlich viel...
Hat man die Haltehöhe "drauf", trifft man, hat man sie nicht drauf, schießt man mit beiden daneben.
(Drüber is genau so daneben wie drunter!)
Rabe
Das kann für eine(n) 35#, bei Andern 70# sein....
TREFFEN kann man mit beiden. Drüber halten muss man ab einer Entfernung x AUCH mit beiden - nur unterschiedlich viel...
Hat man die Haltehöhe "drauf", trifft man, hat man sie nicht drauf, schießt man mit beiden daneben.
(Drüber is genau so daneben wie drunter!)
Rabe
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EddieDean
Re: Mehr als 45# Zuggewicht unnötig?
Es gibt noch die Faustformel 8gr pro Pfund. Damit wärst du bei einem Pfeilgewicht von 360gr. Niedriger würde ich auf keinen Fall gehen!
Zu schade für den Bogen.
Mehr am Design spielen, wie schon Falti meint. Reduzier die Federn auf ein Maximum und finde einen Kompromiss zwischen Stabilität und schnellem Flug.
Eine kleine Anekdote zu den Pfundstärken. Den stärksten Schützen den ich je erlebt habe war knappe 14Jahre alt und schoß mit einem 35# Jagdrecurve.
Der Schütze hinter dem Bogen ist um einiges wesentlicher!
Gruß
Stephan - der 62# schießt und von 90# träumt ::)
Zu schade für den Bogen.
Mehr am Design spielen, wie schon Falti meint. Reduzier die Federn auf ein Maximum und finde einen Kompromiss zwischen Stabilität und schnellem Flug.
Eine kleine Anekdote zu den Pfundstärken. Den stärksten Schützen den ich je erlebt habe war knappe 14Jahre alt und schoß mit einem 35# Jagdrecurve.
Der Schütze hinter dem Bogen ist um einiges wesentlicher!
Gruß
Stephan - der 62# schießt und von 90# träumt ::)
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Tom of Sevenhills
Re: Mehr als 45# Zuggewicht unnötig?
Turniere bei denen das bei vielen Zielen notwendig ist meide ich.Lucky Luke hat geschrieben: Man liest ja manchmal, dass für 3D Turniere eine höheres Zuggewicht (55# - 65#) empfohlen wird, um eine gestrecktere Flugbahn zu haben.
Generell finde ich solche Aussagen schon zu pauschal. Es kommt halt auch sehr auf das Bogendesign an. Soll heißen wenn ich 60# ziehen muss heißt das noch nicht das mit dem Bogen eine flachere Flugbahn zu erzielen ist als mit einem gut gebauten 40#er.
Ich denke mit einem gut gebauter 45#er und 8gpp Pfeilen sollte jeder vernünftig gestellte Parcours beherrschbar sein.
Gruß
Tom
- acker
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Re: Mehr als 45# Zuggewicht unnötig?
Zudem , muß der Bogen natürlich sauber gearbeitet sein 
Die Tips sollten leicht sein,der tiller sauber -> ein 40#er selfbow, korrekt gebaut ist schneller als ein schlechter 50#er.
Gruß acker
Die Tips sollten leicht sein,der tiller sauber -> ein 40#er selfbow, korrekt gebaut ist schneller als ein schlechter 50#er.
Gruß acker
Der junge Mensch lernt, was die Erwachsenen wissen und verlernt was er als Kind gewusst hat.
- Peter O. Stecher
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Re: Mehr als 45# Zuggewicht unnötig?
Mehr ist immer mehr..:,O))
Ich schieße 65@26" und 550gr. Pfeile, satte Combo, mit etwas "ouuums" ;o))
Ich schieße 65@26" und 550gr. Pfeile, satte Combo, mit etwas "ouuums" ;o))
https://classic-archer.com/
Re: Mehr als 45# Zuggewicht unnötig?
Ja, aber das heißt ja noch nicht, dass es gut ist!
Und mein geflügelt Werkzeug ist mein Wort (F.S.)
Haben Sie die Lösung oder sind Sie selbst Teil des Problems?
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- Snake-Jo
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Re: Mehr als 45# Zuggewicht unnötig?
@Negley: Nö, iss nicht. Mehr Pfund bedeutet nicht unbedingt mehr Wirkungsgrad. Anuk hat mit ihrem 35-Pfünder einige 50 Pfünder im Weitschießen locker geschlagen. 
Aber das Thema hatten wir schon mehrfach.
Aber das Thema hatten wir schon mehrfach.
-
EddieDean
Re: Mehr als 45# Zuggewicht unnötig?
Auf alle Fälle gibt es einen wesentlichen Nachteil bei Großpfündern (die Bögen meine ich):
Wenn die Pfeile, was natürlich nur bei den Anderen vorkommt, mal nicht ins Ziel treffen ist die Wahrscheinlichkeit schon wesentlich höher das sie sich besser/tiefer verstecken und zu Bruch gehen!
@Negley
700gr macht mehr ouuumms ;D
Wenn die Pfeile, was natürlich nur bei den Anderen vorkommt, mal nicht ins Ziel treffen ist die Wahrscheinlichkeit schon wesentlich höher das sie sich besser/tiefer verstecken und zu Bruch gehen!
@Negley
700gr macht mehr ouuumms ;D
- Ravenheart
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Re: Mehr als 45# Zuggewicht unnötig?
... und ich habe schon so manche Turnierteilnehmer gesehen, die im Irrglauben, mit höheren Zuggewichten im Vorteil zu sein, gegen Ende des Turniers bei jedem Auszug aussahen, als wolle "ein Schlangenbeschwörer mit Blähungen ein Ei legen"...

Rabe
Rabe
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Re: Mehr als 45# Zuggewicht unnötig?
Danke für die ganzen Antworten.
Scheint ja ein gutes Thema zum diskutieren zu sein.
Vielleicht kann ja jeder auch noch seine verwendete Zuggewicht/Pfeilgewicht Kombination verraten. Wäre interessant.
Hat jemand z.B. schon mal mit 7 oder 6 Grain/Pfund experimentiert?
Ansonsten könnte natürlich ein stärkerer Bogen, der gleich dünne Tips wie der schwächere Bogen hat, einen etwas besseren Wirkungsgrad haben. Da dann die Wurfarmmasse nicht proportional zu dem Zuggewicht steigt.
Aber ob das viel ausmacht ist die Frage...
Scheint ja ein gutes Thema zum diskutieren zu sein.
Vielleicht kann ja jeder auch noch seine verwendete Zuggewicht/Pfeilgewicht Kombination verraten. Wäre interessant.
Hat jemand z.B. schon mal mit 7 oder 6 Grain/Pfund experimentiert?
Ansonsten könnte natürlich ein stärkerer Bogen, der gleich dünne Tips wie der schwächere Bogen hat, einen etwas besseren Wirkungsgrad haben. Da dann die Wurfarmmasse nicht proportional zu dem Zuggewicht steigt.
Aber ob das viel ausmacht ist die Frage...
-
EddieDean
Re: Mehr als 45# Zuggewicht unnötig?
12gr/Pfund 8)
Genauer:
Grozer TRH Türke 62#@32
Fichte 11/32/ 32"/Nocktaper, letztes Drittel auf 5/16/ 125gr Spitze/ 3x18cm Federlänge, gerade Form 8mm hoch
Genauer:
Grozer TRH Türke 62#@32
Fichte 11/32/ 32"/Nocktaper, letztes Drittel auf 5/16/ 125gr Spitze/ 3x18cm Federlänge, gerade Form 8mm hoch
Zuletzt geändert von EddieDean am 03.05.2010, 14:47, insgesamt 1-mal geändert.
- Ravenheart
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Re: Mehr als 45# Zuggewicht unnötig?
Meine "Standard"-Kombination ist:
Bogen:
Vollholz, 38 bis 50#@26" (ja, ich hab da ein paar mehr..) 8)
Pfeile:
Zeder, Länge 28", 11/32, 70 - 125grn-Spitze (je nach Bogen),
Gesamtgewicht 29 bis 32g, befiedert 3x 12 cm Parabol.
Das sind 9,8 bis 13 grn/#
Rabe
Bogen:
Vollholz, 38 bis 50#@26" (ja, ich hab da ein paar mehr..) 8)
Pfeile:
Zeder, Länge 28", 11/32, 70 - 125grn-Spitze (je nach Bogen),
Gesamtgewicht 29 bis 32g, befiedert 3x 12 cm Parabol.
Das sind 9,8 bis 13 grn/#
Rabe
Zuletzt geändert von Ravenheart am 03.05.2010, 14:41, insgesamt 1-mal geändert.