federn
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hallo bogensportfreunde,
ich habe da mal eine frage: ich benutze naturfedern mit 4". bei einem turnier begann es zu regnen - richtiges sauwetter :-| die federn schauten dem entsprechend aus. als ich nach hause kam stellte ich die pfeile hin und lies sie trocknen. seit dem trocknen sehen sie total miserabel aus, vom flugverhalten der pfeile möchte ich gar nicht reden. weis jemand wie so was zu verhindern ist. ich kann nicht mit plastik-fletches arbeiten, da ich über den shelf schiesse. würde mich freuen wenn jamand einen tip dazu hat. viele grüsse michl
ich habe da mal eine frage: ich benutze naturfedern mit 4". bei einem turnier begann es zu regnen - richtiges sauwetter :-| die federn schauten dem entsprechend aus. als ich nach hause kam stellte ich die pfeile hin und lies sie trocknen. seit dem trocknen sehen sie total miserabel aus, vom flugverhalten der pfeile möchte ich gar nicht reden. weis jemand wie so was zu verhindern ist. ich kann nicht mit plastik-fletches arbeiten, da ich über den shelf schiesse. würde mich freuen wenn jamand einen tip dazu hat. viele grüsse michl
- Ravenheart
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- mbf
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Naja, wenn wie Flugeigenschaften bei nassen Federn dramatisch in den Keller gehen, sollte man mal die Abstimmung seines Systems überprüfen, ob Nockpunkt und Spine wirklich passen. Ein paar gerupfte Federn dürfen da keinen nennenswerten Einfluß haben.
Nachtrag noch zu ravenheart: wenn die Federn frisch aus der Dampfbehandlung kommen, sehen sie oftmals auf den ersten Blick auch nicht viel besser aus als vorher. Aber wenn sie wieder trocken sind, dann ist der "fast-neu"-look wieder da.
Nachtrag noch zu ravenheart: wenn die Federn frisch aus der Dampfbehandlung kommen, sehen sie oftmals auf den ersten Blick auch nicht viel besser aus als vorher. Aber wenn sie wieder trocken sind, dann ist der "fast-neu"-look wieder da.
Der Pfeil fliegt hoch, der Pfeil fliegt weit.
Warum nicht - er hat ja Zeit!
-- Modifiziert nach einer Vorlage von Heinz Erhardt
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Kettensprenger
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Frage an Rabe
Wie lange hältst du deine Pfeile mit den Federn in den Dampf? Reicht das, den Pfeile mal nur mal kurz durchzuziehen oder erkennt man an irgendeinem Verhalten der Federn, wann es genug ist?
Und funktioniert dieses Verfahren auch für Federn, die im nassen Waldboden landeten oder durch die nasse Wiese geflogen sind?
Ich habe nämlich festgestellt, dass es die Federn wenig stört, wenn sie wirklich mal nur nass geworden sind. Aber wehe, sie landeten im Gras, Moos oder Waldboden. Dann kriege ich sie (bisher) nie wieder in Form ...
Und funktioniert dieses Verfahren auch für Federn, die im nassen Waldboden landeten oder durch die nasse Wiese geflogen sind?
Ich habe nämlich festgestellt, dass es die Federn wenig stört, wenn sie wirklich mal nur nass geworden sind. Aber wehe, sie landeten im Gras, Moos oder Waldboden. Dann kriege ich sie (bisher) nie wieder in Form ...
scio nescio
spülen
... da die federn nach so einem regeneinsatz meist auch schmutzig sind, spüle ich meine federn nur unter fliessendem heissen wasser aus der leitung. ich werd's mal mit dapf probieren und schaun ob sich etwas am ergebnis ändert.
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Man sollte sich lieber durch Schweigen zum Idioten machen, als durch einige Worte alle Zweifel auszuräumen.
Man sollte sich lieber durch Schweigen zum Idioten machen, als durch einige Worte alle Zweifel auszuräumen.
das Wasser...
...u. somit das nicht unerhebliche Mehrgewicht in den Federn verändert das Flugverhalten nicht gerade zum Besten.
Ich "stelle" die Federn, wie auch Rabe, im Wasserdampf wieder auf. Drehenderweise halte ich die Federn über den Dampf u. stelle sie mit den Fingern auf, bzw. streiche sie glatt. Grobe Verschmutzungen gehen dabei auch hinweg, wobei ich keinen Wert auf strahlend weiße Federn lege.
Anschließend stelle ich die Pfeile im Bord ab u. lass die Federn trocknen.
Auch bei meinen Flu's mit vier 5"-Federn in voller Höhe, klappt das bestens.
Doch Vorsicht! Über die Verweilzeit der Federn im "Dampfbad" sollte ein jeder selbst Versuche machen, da unterschiedliche Kleber auch unterschiedlich auf die, doch recht hohe Themperatur reagieren.
Ich "stelle" die Federn, wie auch Rabe, im Wasserdampf wieder auf. Drehenderweise halte ich die Federn über den Dampf u. stelle sie mit den Fingern auf, bzw. streiche sie glatt. Grobe Verschmutzungen gehen dabei auch hinweg, wobei ich keinen Wert auf strahlend weiße Federn lege.
Anschließend stelle ich die Pfeile im Bord ab u. lass die Federn trocknen.
Auch bei meinen Flu's mit vier 5"-Federn in voller Höhe, klappt das bestens.
Doch Vorsicht! Über die Verweilzeit der Federn im "Dampfbad" sollte ein jeder selbst Versuche machen, da unterschiedliche Kleber auch unterschiedlich auf die, doch recht hohe Themperatur reagieren.
Ok ich hab das jetzt mal auch getestet und es hat wunderbar geklappt. Ich hab mit nem Wasserkocher gemacht, wasser bis zur hälfte rein, kochen lassen und dann nacher (bei meinem passt das gerade so gut) schaft so unter deckel eingeklemmt das federn im Kocher hängen. Man kann das Ergebniss ob es schon gut wirkung gezeigt hat einfach testen indem man die Pfeile an der Spitze nimmt und mehrmal kräftig durch die Luft schwingt (dadurch richten sich die Federn nocheinmal mehr auf).
Sie sahen danach in den meissten Fällen schon besser, ausser einige hartnäckige Sonderfälle. Aber selbst diese waren nach trocknen wieder zur vollen größe aufegrichtet. Nach dem sie trocken waren hab ich mit ne zahnbürste geschnappt und die federn damit gebürstet und im notfall mit hand nachgeglättet (mit der Zahnbürste klappt das übrigens wundervoll^^).
Jetzt sehen die Federn wieder hast aus wie neu und haben ihre schöne satte Farbe wieder.
Aber Achtung, passt auf mit Plastiknocks. Beim ersten Pfeil hatte ich nicht drauf geachtet und die Nock war mit im Dampfbad...naja nun ist es eher ein Klumpen Plastik als ne Nock *g*
Aso und zur Dauer, das müssten bei mir so ca. zwischen 30 und 90 sekunden gewesen sein, je nach aussehen der Federn.
Beim Kleber konnte ich wunderbar sehen, das Uhu hart die Hitze wegsteckt wie nix. Bei meinem einen Pfeil den ich mal mit falschen Kleber geklebt hatte (uhu stark) löste sich eine Feder ziemlich komplett.
Pattex transparent wird wieder leicht flüssig aber härtet nach sekunden wieder, nur ist er dann nicht mehr so transparent sondern leicht weisslich.
So, hoffe mein Erfahrungsbericht hilft irgendwie ^^
Sie sahen danach in den meissten Fällen schon besser, ausser einige hartnäckige Sonderfälle. Aber selbst diese waren nach trocknen wieder zur vollen größe aufegrichtet. Nach dem sie trocken waren hab ich mit ne zahnbürste geschnappt und die federn damit gebürstet und im notfall mit hand nachgeglättet (mit der Zahnbürste klappt das übrigens wundervoll^^).
Jetzt sehen die Federn wieder hast aus wie neu und haben ihre schöne satte Farbe wieder.
Aber Achtung, passt auf mit Plastiknocks. Beim ersten Pfeil hatte ich nicht drauf geachtet und die Nock war mit im Dampfbad...naja nun ist es eher ein Klumpen Plastik als ne Nock *g*
Aso und zur Dauer, das müssten bei mir so ca. zwischen 30 und 90 sekunden gewesen sein, je nach aussehen der Federn.
Beim Kleber konnte ich wunderbar sehen, das Uhu hart die Hitze wegsteckt wie nix. Bei meinem einen Pfeil den ich mal mit falschen Kleber geklebt hatte (uhu stark) löste sich eine Feder ziemlich komplett.
Pattex transparent wird wieder leicht flüssig aber härtet nach sekunden wieder, nur ist er dann nicht mehr so transparent sondern leicht weisslich.
So, hoffe mein Erfahrungsbericht hilft irgendwie ^^
- hitsuji no kawa o kita ookami -
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Kettensprenger
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jepp ... danke!
@Jalaxle:
jou danke ... deine Ausführungen haben mir schon erstmal geholfen. :anbet :anbet
Werde das dann nach dem nächsten "Schlechtwetter-Einsatz" auch mal versuchen. Und höchstwahrscheinlich hätte ich auch nicht an die Nocken gedacht, dass die unter der Hitze weich werden.:doh
jou danke ... deine Ausführungen haben mir schon erstmal geholfen. :anbet :anbet
Werde das dann nach dem nächsten "Schlechtwetter-Einsatz" auch mal versuchen. Und höchstwahrscheinlich hätte ich auch nicht an die Nocken gedacht, dass die unter der Hitze weich werden.:doh
scio nescio
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waffenschreiner
- Jr. Member

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Nach so einem Regeneinsatz waren die Federn meiner Pfeile auch ziemlich unansehlich geworden. Daraufhin brachte ich wasser in einem Topf zum Kochen und deckte den topf so ab, dass der Dampf nur an einer kleinen Stelle austreten konnte. In diesen "Dampfstrahl" hielt ich die Federn für ca 30 Sekunden. Dadurch trat schon eine merkliche Besserung ein. Zum Abschluss stellte ich meinen Föhn auf auf niedrige Temperatur und hohe "Windgeschwindigkeit". Dann wurden die Federn von der Nockseite her schräg mit dem Föhn angeblaen. Wenn man nun die Spitze auf einer Holzplatte aufliegen lässt und den Pfeil zwischen Daumen und Zeigefinger (Taucherzeichen für ok) hält, so wird der Pfeil in Rotation versetzt. Sogar in sehr schnelle Rotation
Durch die Behandlung werden die Federn sehr schnell trocken und sehen fast wie neu aus.
Gruß waffenschreiner
Durch die Behandlung werden die Federn sehr schnell trocken und sehen fast wie neu aus.
Gruß waffenschreiner
Das Gestern ist fort... das Morgen noch nicht da... also lebe heute...
Pythagoras, Pythagoras von Samos, griech. Philosoph u. Mathematiker, 570 - 510 v.Chr.
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- Ravenheart
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RE: Frage an Rabe
Sorry, muss ich übersehen haben!Original geschrieben von Kettensprenger
Wie lange hältst du deine Pfeile mit den Federn in den Dampf? ...
Mache auch die "Dampfstrahl-Methode", halte sie so lange rein, bis sie sich glätten; sieht man gut!
Rabe
Respekt
Als das muss man dem Raben schon lassen - auch wenn die Antwort mal etwas länger als ein Jahr dauert: Er beantwortet jede Frage!
:bier
:bier
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- Ravenheart
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